Catfishing: Fake-Profile erkennen und sich schützen

Beim Catfishing legt sich jemand ein falsches Profil zu, mit erfundenem Namen und fremden Bildern, um andere zu täuschen. Die Motive reichen von Einsamkeit bis zu Betrug.

Warnsignale

Auffällig sind sehr perfekte Fotos, vage Angaben, schnelle Liebesbekundungen und die Weigerung, zu telefonieren oder per Video zu sprechen. Auch häufig wechselnde Geschichten oder ständige Ausreden für Treffen sind Anzeichen.

So schützt du dich

Mach eine umgekehrte Bildersuche, bitte um ein kurzes Videogespräch und gib keine persönlichen Daten weiter. Überweise nie Geld, egal welche Geschichte erzählt wird.

Wenn es passiert ist

Brich den Kontakt ab, melde das Profil der Plattform und erstatte bei finanziellem Schaden Anzeige. Schäm dich nicht: Viele Menschen fallen darauf herein.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich ein Fake-Profil?

Zu perfekte Fotos, vage Angaben, schnelle Gefühlsbekundungen und die Ablehnung von Videoanrufen sind typische Warnzeichen.

Woher kommt der Begriff Catfishing?

Er stammt aus dem Dokumentarfilm „Catfish“ (2010) über eine Online-Täuschung.

Wie kann ich ein Foto überprüfen?

Mit einer umgekehrten Bildersuche, zum Beispiel über Google oder TinEye, siehst du, ob es woanders auftaucht.

Ist Catfishing strafbar?

Das Täuschen allein nicht immer, aber Betrug, Erpressung oder Identitätsdiebstahl sind es.

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